THAT´s ME

Dass ich einmal mit 20 Jahren schon beim FC Bayern München spielen würde, hatte ich mir selbst in meinen besten Träumen nie und nimmer vorgestellt. Neben lauter Weltklasse-Spielern und Idolen, Tag für Tag, Spiel für Spiel - WOW! Und jetzt ist es Realität. Ich will lernen, mithalten und vor allem besser werden! Das ist mein Anspruch, das ist mein Ziel. Vor allem der Glaube in mich und meine eigene Stärke hilft mir dabei, mich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen und diese zu meistern. #beliveinyourself ist nicht nur ein Begriff, sondern meine innere Überzeugung und mein Lebensmotto.

Believe in yourself!!!

Euer Joshua


Spielerinformationen


Geburtstag: 8. Februar 1995 || Geburtsort: Rottweil, Deutschland || Größe: 176 cm || Fuß: rechts ||
Position: Defensives Mittelfeld
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Meine zweite Saison beim FC Bayern München wurde die erwartet harte Prüfung. Mit viel Selbstvertrauen startete ich nach der erfolgreichen Europameisterschaft in die Saison und konnte der Mannschaft auch helfen. Vor allem, und das zu meiner eigenen Überraschung, mit Toren. Den Doppelpack in der Champions League gegen Rostov musste ich selbst auch erstmal verdauen. Ich fühlt mich gut, war topfit und brannte auf jeden weiteren Einsatz. Allerdings wurden diese zur Hälfte der Saison weniger, nach der Winterpause kam ich nur noch sporadisch zu Spielminuten. Diese Zeit war eine schwere Prüfung für mich, sportlich wie mental. Aber mir war von vornherein klar, dass es nicht immer nur bergauf gehen konnte. Zwar verpassten wir mit dem Ausscheiden gegen Real Madrid im Viertelfinale das große Ziel Champions League, doch mit dem Gewinn der Meisterschaft konnten wir den vielleicht wichtigsten Titel gewinnen. Und damit für einen versöhnlichen Abschluss sorgen.

Anders dagegen gestaltete sich die anschließende Phase mit der Nationalmannschaft. Der Confederations Cup in Russland wurde von der Öffentlichkeit zunächst nicht wirklich wahrgenommen, vor allem weil viele neue junge Gesichter für das Turnier nominiert worden waren. Für das Team und das Team drumherum war aber von Beginn an klar, dass wir uns und Deutschland bestmöglichst präsentieren wollten. Im Idealfall sollte auch der Titel gewonnen werden. Trotz Mannschaften wie Chile, Portugal oder Mexiko, die alle mit ihren besten Spielern angereist waren. Und besser hätte man die Story nicht schreiben können - wir wuchsen als Mannschaft von Spiel zu Spiel immer mehr zusammen, meisterten die unterschiedlichsten Hürden und standen nach einer kleinen Gala im Halbfinale gegen Mexiko tatsächlich im Finale. Im Endspiel gegen Südamerikameister Chile. Es war ein typisches Finale, wenig Spiel, viel Kampf und Leidenschaft. Die wahrscheinlich schwerste Hürde im ganzen Turnier. Beiden Mannschaften merkte man den unbedingten Willen an, den Titel holen zu wollen. Am Ende entschied das letzte kleine Quäntchen - und zwar für uns! Es war vollbracht. Als erste deutsche Mannschaften gewannen wir den Titel. Grandios! Zudem durfte ich während des Turniers zweimal für kurze Zeit die Kapitänsbinde tragen. Noch heute bekomme ich Gänsehaut bei dem Gedanken daran. Unbeschreiblich - ein Kindheitstraum, der in Erfüllung ging! Danke an das Team!

Als im Frühjahr 2016 der Co-Trainer von Joachim Löw anrief und mir mitteilte, dass sie mich in den kommenden Wochen und Monaten genauer beobachten werden, fühlte ich mich geehrt, aber wirklich ernsthafte Gedanke machte ich mir natürlich keine. Als dann der Anruf nach dem Pokalfinale gegen Dortmund kam und ich in das erste Trainingslager der Deutschen Nationalmannschaft in Ascona berufen wurde, wurde aus meinem Ruhepuls dann doch eine stark ansteigende Spannungskurve.

Wie im Traum kam ich mir vor! Im Testspiel gegen die Slowakei folgte dann die vorläufige Krönung - zum ersten Mal für das A-Team auf dem Platz. Was ein unbeschreibliches Gefühl! Damit ging ein riesiger Kindheitstraum in Erfüllung. Dennoch dachte ich nicht an die EM - auch wenn ich es dem Bundestrainer in der Ascona-Woche so schwer wie möglich machen wollte. Als er mir dann in einem Vier-Augen-Gespräch die Nachricht übermittelte, dass ich mit nach Frankreich fahre, konnte ich mein Glück kaum fassen. Mein bislang fast perfektes Jahr ging in die Verlängerung - in die schönste Nachspielzeit überhaupt.

Mit 21 Jahren das erste große Turnier - unfassbar. Die Zeit bis dahin werde ich wohl nie vergessen, meine Spiele gegen Nordirland, Slowakei, Italien und Frankreich werden ewig in meiner Erinnerung bleiben. Ich durfte mich zeigen, vor aller Welt, und meinen Teil zum Erreichen des Halbfinales beitragen. Vor dem Elfer gegen Buffon war ich weniger nervös als gegen Dortmund - ehrlich. Leider fehlte uns gegen die Gastgeber dann das letzte Quäntchen. Meiner Saison hätte ein weiteres Finale nochmal die Krönung auf die Krönung gesetzt.

Lahm, Müller, Boateng, Götze, Neuer und plötzlich Kimmich. Verrückt, aber wahr! Mein Name in einer Reihe mit solchen klangvollen Spielern! Als ich vom Interesse der Bayern erfahren hatte, dachte ich zuerst, es wäre ein Scherz. Aber spätestens als sich Pep Guardiola und Matthias Sammer mit mir trafen, wurde mir klar, dass die wirklich mich wollen! Ohne Bundesligaspiel, 20 Jahre – die Skepsis war groß. Aber nicht bei mir. Ich habe einzig die großartige Chance gesehen und mir fest vorgenommen, diese nutzen zu wollen. Egal was ist! Believe in yourself!

Was für ein unglaubliches Turnier – und was für eine wahnsinnige Mannschaft. Die U19-Europameisterschaft in Ungarn war wie gemacht für uns. Viele überragende Spieler, ein tolles Team und am Ende die Belohnung mit dem Titel – ohne Worte!

Vielleicht der entscheidende Push in meiner noch jungen Karriere. Hier hat man mir von Beginn an das Vertrauen geschenkt und mir den Sprung in eine Herrenmannschaft bedingungslos zugetraut. So durfte ich bei den Roten Bullen mein Drittligadebüt feiern, beim Aufstieg in die 2. Bundesliga helfen und mich in Deutschlands zweithöchster Klasse beweisen. Der Legende nach wurde der FC Bayern und deren Verantwortlichen bei unserem Auswärtssieg bei 1860 München auf mich aufmerksam. Es lohnt sich also, immer sein Bestes zu geben, in jedem Spiel! Die Auszeichnungen mit der Fritz-Walter-Medaille 2013 in Silber (U18) und 2014 in Bronze (U19) werden immer einen besonderen Platz bei mir finden.

Es war mir eine Ehre, als junger Kerl im Trikot mit dem Brustring spielen zu dürfen. Wer träumt nicht davon? Die Zeit in Stuttgart werde ich nie vergessen – sie hat mich menschlich und natürlich fußballerisch sehr geprägt. Ich habe hier viele Freunde kennengelernt, Unterstützer getroffen und vor allem eine Menge Herausforderungen meistern müssen. Aber genau das macht diesen Lebensabschnitt für mich so besonders wertvoll. Am Ende dieser Zeit dann noch beim Mercedes Benz Junior-Cup als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet worden zu sein, veredelt das Ganze!

Mit vier Jahren hatte ich meine große Liebe entdeckt – der Fußball und ich waren nicht mehr zu trennen. Beim VfB Bösingen in meiner Heimat absolvierte ich die ersten fußballerischen Schritte. Acht Jahre lang trug ich das Bösinger-Trikot, hier lernte ich alle Grundfertigkeiten. Geile Zeit! Mit zwölf ging es aber fort, fort zum großen VfB in der Region – dem VfB Stuttgart.

MEIN LIFESTYLE

Idole

Xavi! Mit welchen Fähigkeiten und Talent er sich damals beim FC Barcelona durchgesetzt hat und jahrelang das Herz des Spiels war, ist nicht nur beeindruckend, sondern außergewöhnlich. Äußerlich betrachtet ein kleinerer Fußballer, aber sobald er auf dem Rasen ist, ein Gigant! Seine Interpretation des Spiels und seine Intelligenz, die Mitspieler perfekt einzusetzen, haben mich immer fasziniert.

Lionel Messi gehört aber auch hier rein. Natürlich ein ganz anderer Spielertyp, aber seine Fähigkeiten sind unmenschlich. Unglaublich, wie sehr er die Mannschaftssportart Fußball mit seinem außergewöhnlichen Talent dominiert!

Musik

Musik ist mein ständiger Begleiter, in allen möglichen Lebenssituationen. Ob als Motivationsbringer oder einfach zum Entspannen und Relaxen. Müsste ich aus allen Musikrichtungen meine favorisierte benennen, dann gehört Hip Hop in die ganz enge Auswahl.

Habt ihr auch Songs, die euch sofort an eine gewisse Zeit in der Vergangenheit erinnern? Wenn ich „Auf uns“ von Andreas Bourani höre, schießen bei mir sofort die Gedanken zu meiner ersten Drittligasaison hoch. Coole Mannschaft, coole Zeit, die mit dem Aufstieg gekrönt wurde. Außerdem passend auch der U19-Europameistertitel mit Deutschland - gerne denke ich daran zurück. Xavier Naidoos Song „Dieser Weg“ ist stellvertretend für meine Anfangszeit beim FC Bayern München. Als alle Neuzugänge im Sommer-Trainingslager ein Lied zur Vorstellung singen mussten, ist mir irgendwie nur dieses eingefallen. Aber letztlich ja auch total passend!

Sportarten

Fußball ist zwar meine Nummer eins, aber ich versuche mich auch gerne in anderen Sportarten und habe große Freude daran. Besonders im Tischtennis, auch in der Mini-Ausführung, Tennis und Badminton haben Gegenspieler mit mir alles andere als eine leichte Hürde zu nehmen. Denn was auf dem Rasen gilt, ist auch überall anders das Ziel - einzig der Sieg zählt!

Angewohnheit

Ich kann es knacksen lassen - ob mit dem Rücken oder einer Kopfbewegung. Fast zu jeder Zeit. Viele, die das hautnah mitbekommen, denken sich bestimmt, dass bei mir etwas falsch läuft!

Hausmann

Kochen? Kein Problem. Mit links. Also leichte Gerichte. Ordentlich bin ich eigentlich auch, einzig mein Esstisch muss manchmal leiden. Der ist erste Anlaufstation für alles.

Believe in yourself!

Zocken

Ich zocke nicht häufig an der Konsole, aber wenn, dann kann ich so richtig schön aus der Haut fahren. Es kann schonmal vorkommen, dass mein Gegner leichte Schmerzen verspürt, entweder wenn ich laut schreie oder meine Energie in Form von kleinen Remplern zwischendurch los werden muss.

Bücher

Wenn ich etwas auf jedenfall immer mit dabei habe, ist es ein Buch. Und am liebsten einen Psychothriller von Sebastian Fitzek. Weltklasse! Sein Buch „Passagier 23“ ist mein absoluter Favorit. Und sein neues hab ich natürlich auch schon - das „Joshua-Profil“. Zufälle gibts manchmal!

Autofahren

Mich als Beifahrer zu haben ist für jeden Fahrer echt nicht einfach. Jetzt links, jetzt rechts, Vorsicht Ampel - naja zumindest kann keiner sagen, dass es zu ruhig im Auto wird. Und falls doch, sorgt die „Ich hupe und duck mich nach unten“-Aktion an Roten Ampeln schnell für Erheiterung. Aber wovon dann doch jeder profitiert ist mein Spürsinn für Blitzer. Die sehe ich schon Kilometer davor. Selber fahre ich eigentlich ganz sachlich Auto, nur in der Großstadt muss man ab und zu mal frech sein.

Stadt oder Land?

Ich gewöhne mich so langsam an die großen Städte. Stuttgart, Leipzig, jetzt München. Aber als schwäbisches Landei ist es immer wieder schön, nach Hause zu kommen.

GZSZ

Ja, es stimmt - zu meinen Lieblingsserien gehört GZSZ. Na und? Jo Gerner ist einfach ein überragender Fiesling, er hat die entscheidenden Kontakte und die Macht.

Wie ich dazu kam? Früher wurde die Serie am Samstagmorgen wochenweise komplett wiederholt. Angefangen hatte das gemeinsame Schauen beim VfB im Internat, später in Leipzig wurde es intensiver. Im Gemeinschaftsraum mussten sich alle fügen (lacht).

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